Peter Kreuz hält einen Vortrag über den Wert einer abweichenden Meinung in Meetings.

Im Meeting nickt der Raum. Eine Richtung. Ein Konsens. Endlich Ruhe.

Dann sagt einer etwas, das nicht passt.

Viele halten so einen Einwand erst dann für wertvoll, wenn er sich am Ende durchsetzt.

Ein Irrtum.

Das ist Denkfaulheit mit Sitzordnung. Der Wert einer abweichenden Meinung liegt nicht darin, dass sie gewinnt. Er liegt darin, dass sie den Autopiloten kaputtmacht. Die Bitte-nicht-stören-wir-sind-uns-einig-Haltung fühlt sich effizient an. Sie spart Reibung. Sie spart Zeit. Sie spart vor allem eins: Denken.

Echter Fortschritt beginnt dort, wo deine Sicherheit einen Riss bekommt. Wo eine Stimme querliegt. Wo du nicht sofort zustimmst, aber plötzlich anders schaust. U-N-B-E-Q-U-E-M.

Eine abweichende Meinung muss das bessere Ziel nicht kennen. Sie muss nur den bequemen Weg verdächtig machen.

Wer im Meeting nur nickt, hat aufgehört zu denken.

PS: Genau diese Perspektiven bringe ich auch auf die Bühne – in Keynotes für Organisationen, die nicht noch eine Präsentation brauchen, sondern einen Perspektivwechsel.

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